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Scan-Ergebnis verstehen

Sie haben Ihren ersten Scan durchgeführt – jetzt sehen Sie eine Zahl zwischen 0 und 100 und viele Häkchen, Warnungen und Kreuze. Diese Seite erklärt, was das alles bedeutet.

Der Score ist ein gewichteter Durchschnitt aus allen 29 Einzelchecks. So lesen Sie ihn:

ScoreFarbeBedeutung
90–100GrünSehr gut. Keine kritischen Probleme.
70–89HellgrünGut. Einzelne Verbesserungen möglich.
50–69GelbMittelmäßig. Sie haben blinde Flecken.
30–49OrangeSchlecht. Mehrere ernste Probleme.
0–29RotKritisch. Abmahn-Risiko.

Ergebnis-Seite mit Score-Kreis

⚠️ Wichtig: Ein Score von 100 heißt nicht „rechtssicher”. Hugo Check prüft technische Punkte, die automatisiert messbar sind. Ob Ihr Impressum inhaltlich korrekt ist oder Ihre Cookie-Zwecke wirklich passen, kann nur ein Mensch beurteilen.

Hier prüfen wir alles, was direkt mit der DSGVO zu tun hat:

  • Cookie-Banner vorhanden? – Auch dann, wenn Sie nur einen Tracker haben
  • Cookie-Banner mit echter Ablehnen-Option? – „OK” und „Mehr erfahren” reicht nicht
  • Impressum erreichbar? – Vollständig, mit Pflichtangaben
  • Datenschutzerklärung erreichbar? – Verlinkt im Footer und im Cookie-Banner
  • Tracking-Tools erkannt? – Google Analytics, Meta Pixel, etc.
  • Tracker laden vor Einwilligung? – Häufiger Fehler bei selbstgebauten Bannern
  • Externe Schriften? – Google Fonts ohne Selbsthosting ist problematisch
  • YouTube/Vimeo-Embeds? – Mit oder ohne Cookie-Schutz?

E-Mail-Sicherheit ist Datenschutz, weil Phishing in Ihrem Namen ein Schadensfall sein kann.

  • SPF-Eintrag – Wer darf in Ihrem Namen Mails versenden?
  • DKIM-Eintrag – Sind Ihre Mails kryptografisch signiert?
  • DMARC-Eintrag – Was passiert, wenn jemand fälscht?
  • DMARC-Modusnone, quarantine oder reject?
  • MX-Einträge – Wer empfängt Ihre Mails?
  • TLS-Verschlüsselung – Verschlüsselte Übertragung zum Mailserver?

HTTP-Header sind technische Anweisungen, die Browser vor Angriffen schützen:

  • HTTPS aktiv? – Sollte 2025 selbstverständlich sein
  • HSTS gesetzt? – Erzwingt HTTPS auch beim ersten Besuch
  • HSTS Preload – Im Browser fest verankert
  • Content-Security-Policy – Verhindert Code-Injection
  • X-Frame-Options – Schutz vor Clickjacking
  • X-Content-Type-Options – Schutz vor MIME-Sniffing
  • Referrer-Policy – Welche Daten werden bei Links weitergegeben?
  • Permissions-Policy – Welche Browser-APIs darf die Seite nutzen?
  • Cross-Origin-Resource-Policy – Schutz vor Ressourcen-Diebstahl
  • Server-Header – Verrät Ihre Server Software und Version?
  • DNSSEC aktiv? – Schutz vor DNS-Spoofing
  • CAA-Eintrag? – Wer darf Zertifikate für Ihre Domain ausstellen?
  • TLS-Version – Ist Ihr Server auf dem neuesten Stand?
  • Zertifikat gültig? – Nicht abgelaufen, korrekte Domain
  • HTTP/2 oder HTTP/3? – Performance und Sicherheit

Jeder Check zeigt ein Symbol:

  • – Alles in Ordnung
  • ⚠️ – Verbesserungswürdig, aber kein Showstopper
  • – Problem. Sollten Sie beheben.

Klicken Sie auf einen Check, um Details zu sehen: was geprüft wurde, was wir gefunden haben, und (im Pro-Tarif) eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Behebung.

Aufgeklappter Check mit Details

Keine Panik. Die meisten KMU haben beim ersten Scan einen Score zwischen 40 und 60. Das ist normal – kaum jemand setzt sich freiwillig mit HSTS und CSP auseinander.

So gehen Sie vor:

  1. Quick Wins zuerst: Was können Sie heute beheben? Cookie-Banner austauschen, Google Fonts selbst hosten – das sind Aufgaben, die ein guter Webdesigner in einer Stunde erledigt.
  2. Mittelfristig: Header-Konfiguration. Viele Hoster haben dafür eigene Anleitungen.
  3. Langfristig: E-Mail-Authentifizierung (SPF/DKIM/DMARC) – das braucht oft Hilfe vom Mailprovider.

Im Pro-Tarif bekommen Sie für jeden Punkt eine konkrete Fix-Anleitung – inklusive Beispiel-Code für die häufigsten CMS (WordPress, Webflow, Shopify, Typo3).

Sie verstehen das Ergebnis nicht?

15 Minuten mit Nils. Wir gehen Ihren Scan gemeinsam durch.

Erstgespräch mit Nils →